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Hygienekonzept Deutscher Eisstock-Verband e.V.

Schutz- und Hygienekonzept der Berliner Spielsportverbände

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Was ist eigentlich Eisstocksport                                    

               

Der Eisstocksport hat viel Tradition und ist ein Sport, der mit einem zum Gleiten gebrachten Eisstock auf Eis oder anderen Bahnen, wie Asphalt oder Kunststoff, betrieben wird.

Man hat mittlerweile einen Ganzjahressport aus dem "Eisstockspielen" entwickelt und ist für Jung und Alt ein echter Wettkampfsport.

Zur Ausrüstung eines Eisstockschützen gehören vor allem feste Winterschuhe mit einer rutschfesten Gummisohle oder für den Sommer stabile Turnschuhe.

Der Eisstock besteht aus einem Metall-Stockkörper, verschiedenen Laufsohlen und dem Stiel (Griff). Auf Eis sind die Laufsohlen, auch Platten genannt, aus Gummi und für Sommerbahnen aus Kunststoff. Je weicher die Beschichtung der Platte, desto langsamer gleitet der Eisstock. Entsprechend der Aufgabenstellung wird der Eisstocksportler eine langsame Platte zum Daubenmaß oder eine schnelle Platte zum Wegspielen eines Gegnerstockes aufschrauben.

Es gibt das Eisstockspiel als Mannschaftswettkampf, als Ziel- und Weitenwettbewerb.

Das Zielfeld ist 3 Meter mal 6 Meter groß, in der Mitte liegt das Ziel, die Daube, ein Hartgummiring mit 12 cm Durchmesser. Diese kann sich im Laufe des Spieles durch den Einfluss von Eisstöcken verschieben. Sie muss jedoch mindestens das Zielfeld berühren um gültig zu sein. Wenn die Daube außerhalb des Zielfeldes liegt, wird sie wieder in die Mitte auf das Daubenkreuz gelegt.

Eine Mannschaft besteht aus 4 Spielern oder 4 Spielerinnen, von denen jeder pro Kehre einen Schuss mit seinem Eisstock von der Abschussstelle ohne Anlauf abgeben muss.

Ein Spiel hat 6 Kehren (Teilabschnitte), die jeweils dann beendet sind, wenn beide Mannschaften in einer Schussrichtung alle Stöcke gespielt haben und das Ergebnis von den Spielführern  festgestellt ist.

Eine Mannschaft spielt die 1. Kehre an, dann die 3. und 5.,während die gegnerische Mannschaft die 2.,4. und 6. Kehre anspielt. Hat ein Stock der anspielenden Mannschaft das Zielfeld erreicht und bleibt in diesem stehen, wird vom Gegner nachgespielt. In der Folge muss eine Mannschaft solange nachspielen, bis die Bestlage eines ihrer Stöcke zur Daube erreicht ist.

Jede Mannschaft muss bemüht sein, zumindest einen ihrer Stöcke am nächsten an der Daube zu platzieren.

Der am nächsten zur Daube stehende Stock zählt 3 Punkte, jeder weitere Stock der gleichen Mannschaft der näher zur Daube steht als der Gegner, erhält 2 weitere Punkte. Insgesamt können von einer Mannschaft pro Kehre maximal 3+2+2+2 = 9 Punkte erreicht werden.

Die Mannschaft mit den meisten Stockpunkten nach 6 Kehren hat das Spiel gewonnen, bei gleicher Punktzahl endet das Spiel unentschieden.

Es gibt  Freundschaftsturniere, sowie Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesligawettbewerbe in Deutschland, außerdem noch Europa- und Weltmeisterschaften.